Über die Autorin   

Seit vielen Jahren schreibe ich Thriller und Kriminalgeschichten. Die ersten Anfänge zu meinem Debütroman „Uterus“ rührten sich im Jahre 2009. Zu dieser Zeit verfolgte ich fast täglich Pressemitteilungen zu aktuellen Gesundheitsthemen, wovon mich eine Thematik ganz besonders inspirierte. In meinem Kopf entwickelte sich eine Geschichte, die im Laufe der Zeit immer weiter Form annahm, bis ich mich schließlich im Sommer 2012 dazu entschied, meine Idee auf Papier zu bringen. Mein Krimi "Uterus" war geboren. 

Zu dem Zeitpunkt hegte ich allerdings noch keinerlei Absichten, "Uterus" jemals zu veröffentlichen, zumal mir das Leben immer wieder neue Aufgaben zuspielte, die eindeutig Vorrang hatten. Doch in all den vergangenen Jahren ließ mich "Uterus" nicht mehr los. Wie in Wahn schrieb ich teilweise wochenlang bis tief in die Nacht, um schließlich im Spätsommer 2014 das Wort „Ende“ unter das knapp 800 Seiten lange Manuskript zu setzen. In meiner ganzen Naivität und Unwissenheit verschickte ich schon kurz darauf eine Handvoll Bewerbungen an Agenturen, die natürlich allesamt erfolglos blieben. Im Nachhinein betrachtet habe ich erst da richtig begriffen, wie hart das Verlagsgeschäft wirklich ist. Ich begann mit der Überarbeitung des Manuskriptes, parallel dazu fing ich an, Kurzgeschichten zu schreiben, woran ich extrem Gefallen fand. Schon wenige Monate darauf kam mir die Idee, an Wettbewerben teilzunehmen. Und so bewarb ich mich mit meiner ersten Kurzgeschichte. Es dauerte nicht lange, bis ich Erfolg hatte und bereits im Februar 2016 erschien im Edition Paashaas Verlag die Anthologie "Heiter bis frostig" mit meiner mystischen Geschichte "Der kopflose Reiter". Weitere Veröffentlichungen folgten, doch anstatt mich zurückzulehnen, feilte ich unaufhörlich an meinem ersten Krimi weiter, bis ich mich im Herbst 2016 entschied, den direkten Weg über die Verlage zu gehen. 

Im Schriftstellerforum "dsfo" stieß ich auf einen Thread, in dem ein Thrillerautor den Frankfurter Verlag mainbook herausragend lobte. Nur leider schrieb der besagte Autorenkollege Thriller, und nicht, so wie ich, Kriminalromane. Wie sich herausstellte, waren meine Befürchtungen unnötig, denn der Verlag mainbook hatte durchaus eine Vielzahl an Krimis im Angebot. Kurzerhand schrieb ich dem Verleger Gerd Fischer eine E-Mail und erhielt bereits nach wenigen Tagen eine Antwort von ihm, verbunden mit dem Vorschlag, in den nächsten Tagen zu telefonieren. Wie es weiterging brauche ich Ihnen nicht zu erzählen. Von Anfang an stimmte die Chemie zwischen Gerd Fischer und mir. Natürlich bekam ich das ein ums andere Mal knallharte Kritik um die Ohren gehauen, die sich gewaschen hatte, die aber, und glauben Sie mir, das gebe ich wirklich ungerne zu, mehr als berechtigt war. Ein Dankeschön noch mal an dieser Stelle an Gerd Fischer für seine Inspiration, aber auch für seine unverblümte Offenheit und Kritik. 

Letztendlich ist mehr als die Hälfte des Ursprungsmanuskripts nicht in Druck gegangen, aber die Seiten, die übrig geblieben sind und nicht der Zensur zum Opfer gefallen sind, haben es in sich. Natürlich hätte ich gerne die ein oder andere Szene beibehalten, doch ich versichere Ihnen, dass die gestrichenen Textpassagen nicht verloren sind und bestimmt in abgeänderter Form in meinen zukünftigen Büchern auftauchen werden.  

Aktuelle Neuigkeiten: 

Der dritte Band der Mark Birkholz-Reihe "Exodus" ist wie geplant am 07. April 2022 erschienen. Der vierte Band zur Kriminalreihe ist bereits in Planung. Darüber hinaus schreibe ich derzeit an einem Thriller und hoffe, das Manuskript noch in diesem Jahr fertig stellen zu können.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine angenehme Zeit und bleiben Sie gesund!

Ihre Astrid Schwikardi

 

i der Anthologie "Heiter bis